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Rückblick "Controlling bei Pöttinger"

 

Veranstaltung des Controlling Clubs Austria, des Instituts für Controlling und Consulting sowie des Studiengangs Mechatronik/Wirtschaft der FH Wels am 07.11.2007 in der Pöttinger Maschinenfabrik Grieskirchen
 

Mag. Heinz Pöttinger

Am Mittwoch, den 07. November 2007 luden der Controlling Club Austria, das Institut für Controlling & Consulting der Universität Linz und der Studiengang Mechatronik/Wirtschaft der FH Wels gemeinsam mit der Oberbank ein, in Form einer Werksführung sowie anschließenden Vorträgen mehr über das Unternehmen Pöttinger im Allgemeinen sowie über die Strategie und Zielsetzungen des Controllings bei Pöttinger im Speziellen zu erfahren.

Publikum

Thomas Purrer

Das überwältigende Interesse mit über 200 Anmeldungen für die Veranstaltung bei nur 80 verfügbaren Plätzen wurde durch die dargebotenen Informationen mehr als gerechtfertigt. In einem Eingangsstatement erläuterte

Mag. Heinz Pöttinger, gemeinsam seinem Bruder DI Klaus Pöttinger Geschäftsführer von Pöttinger, die Unternehmensstrategie und die Bedeutung des Controllings zur Umsetzung dieser.

Dieser Einschätzung folgte ebenso Thomas Purrer, Leiter der Abteilung Firmenkunden bei der Oberbank Wels, welcher in seinem Vortrag die Idealform eines Strategieerarbeitungsprozesses vorstellte. Hierbei strich er das Controlling als den Bereich im Unternehmen heraus, welcher die Umsetzung der Strategie kontrollieren, etwaige Abweichungen feststellen und Gegenmaßnahmen einleiten sollte.

Mag. Herbet Wagner, MBA

Alois Altendorfer

DI (FH) Sabine Schreter

Über die Entwicklungsgeschichte des Controllings bei Pöttinger in seiner heutigen Form berichtete im Anschluss Mag. Herbert Wagner, MBA, Leiter des Bereichs Controlling/IT/Personal bei Pöttinger. Er skizzierte in diesem Zusammenhang den Weg von einer nicht ausformulierten Strategie und vielen, nicht eindeutigen Zielen Anfang der 90er-Jahre hin zu einem klar strukturierten Zielfestlegungs- und Budgetierungsprozess sowie dem Einsatz modernster Management-Instrumente heute. Besonderer Wert wird bei Pöttinger hierbei darauf gelegt, die eingesetzten Instrumente für den einzelnen Mitarbeiter so gut wie möglich greifbar zu machen. So heißt etwa bei Pöttinger der kontinuierliche Verbesserungsprozess „Pöttinger Verbesserungsprozess“ und ein der Balanced Scorecard ähnliches Instrument „Pöttinger Erfolgsplan“. Dies sei von herausragender Bedeutung, um die Identifikation der Mitarbeiter, welche bei Pöttinger als primärer Erfolgsfaktor angesehen werden, mit den eingeschlagenen Strategien und Zielen bestmöglich zu fördern.

Die konkrete Ausgestaltung und Organisation des Controllings bei Pöttinger stellte schließlich Alois Altendorfer, Leiter der Abteilung Controlling/Personal bei Pöttinger, vor. Hierbei wusste er die Zuhörer mit einer hochentwickelten IT-Unterstützung für das Controlling durch SAP R/3 sowie einem ausgefeilten Management Informationssystem, welches mittels des SAP Businesswarehouses realisiert ist, zu beeindrucken. Im letzten Vortrag des Abends behandelte DI (FH) Sabine Schreter die Ausgestaltung des Entwicklungscontrollings bei Pöttinger. Ob dem Anspruch, seinen Kunden stets fortschrittliche und innovative Landtechnik anzubieten, nimmt dieser Spezialbereich des Controllings bei Pöttinger eine wichtige Stellung ein. Dies wurde insbesondere durch den klar strukturierten Prozess der Bewertung der beabsichtigten Entwicklungsprojekte verdeutlicht.

Am anschließenden Buffet nutzten die großteils beeindruckten Zuhörer die Möglichkeit, in weiterführenden Gesprächen Details von den Referenten zu erfragen und Anknüpfungspunkte für mögliche künftige Kooperationen herzustellen.

Diese Seite wurde zuletzt am 01.11.2009 geändert.