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Rückblick "Integriertes Controlling anhand BMD-Software"

 

Veranstaltung des Instituts für Controlling und Consulting im Rahmen des Einführungskurses Operatives Controlling

Roland Beranek, Ing. Mag. Dr. Bernhard Wimmer, Mag. Wolfgang Foißner (v.l.n.r.)

Am Dienstag, den 11. Dezember 2007 fand im Managementzentrum der Universität Linz ein Vortrag der BMD-Systemhaus GesmbH mit den beiden Referenten Mag. Wolfgang Foißner, Verkaufsleiter sowie Roland Beranek, Schulungsleiter statt. Zahlreiche Studierende und Praktiker fanden sich um 15.30 Uhr im Hörsaal 16 ein, um mehr über Software-Unterstützung für verschiedenste Bereiche des Controllings zu erfahren. So bietet BMD unter anderem Module zur Erstellung von Leistungsbudgets, Finanzplan, Planbilanz sowie Drill-Down-Analysen an.

Publikum

Das Softwarehaus BMD mit seinem Hauptsitz in Steyr wurde 1972 gegründet und verfügt über 250 Mitarbeiter an insgesamt acht Standorten. BMD betreut über 16.000 Kunden, darunter das Landestheater, die KPMG, die Firma Hartlauer bzw. die Linz09 GmbH. Ein besonderer Vorteil dieser Software liegt in der Integration aller Teilsysteme für das Controlling. BMD bietet zwar Standard-Software an, diese kann aber über Parametrisierungen individuell eingestellt werden.

Nach einer kurzen allgemeinen Einführung durch Herrn Mag. Foißner erklärte sein Kollege, Herr Beranek anhand zahlreicher Beispiele sehr anschaulich den Umgang mit einzelnen BMD Controlling-Werkzeugen. Beeindruckend war auch die gelungene Verknüpfung von Theorie und Praxis – so wurde etwa ein indirekter Finanzplan vorgestellt, der in dieser Form auch in der Lehre vermittelt wird. Den Studierenden wurde somit verdeutlicht, dass ihr im Zuge der Controlling-Ausbildung erworbenes theoretisches Wissen auch wertvoll in die Praxis umgesetzt werden kann. In weiterer Folge wurde betont, dass viele Unternehmen zwar ein Budget, jedoch keinen Finanzplan erstellen und somit in diesem Hinblick noch viel Entwicklungsbedarf besteht, welcher hervorragende Implementierungsmöglichkeiten für Controlling-Studierende bzw. Absolventen bietet.

Referenten: Roland Beranek, Mag. Wolfgang Foißner (v.l.n.r.)

Einen weiteren interessanten Aspekt stellte die Veranschaulichung des Benfordschen Gesetzes dar, welches besagt, dass bei den natürlichen Zahlen die Anfangsziffer '1' etwa 6,5-mal so häufig auftritt wie die Anfangsziffer '9'. So beträgt die Wahrscheinlichkeit der Zahl 1 als führende Ziffer 30,1%, während sie für die Zahl 7 nur mehr 5,8% ausmacht. Diese Erkenntnis kann sehr gut für Wirtschaftsprüfer zur Überprüfung von betriebswirtschaftlichen Daten und in der Folge zur Aufdeckung von Manipulationen verwendet werden.


Im Anschluss an die Präsentation fand eine rege Diskussion unter den beeindruckten Zuhörern statt.

 

Diese Seite wurde zuletzt am 01.11.2009 geändert.